🐶 HundeWelpe Gracie kam ohne Vorderbeine zur Welt – dann baute ein 12-Jähriger ihr einen Rollstuhl aus Lego
Niemand wollte die kleine Gracie, die ohne Vorderbeine geboren wurde. Bis ein zwölfjähriger Junge seine Lieblings-Bausteine auspackte und ihr genau das schenkte, was sie zum Glücklichsein brauchte: Bewegungsfreiheit.
Ohne Vorderbeine geboren – und einfach zurückgelassen
Manche Tiere starten so schwer ins Leben, dass man kaum glauben mag, wie viel Lebensmut in ihnen steckt. Gracie ist so ein Tier. Die kleine Hündin kam ohne ihre beiden Vorderbeine zur Welt – ein angeborener Defekt, mit dem ihre ersten Besitzer schlicht nichts anfangen konnten. Statt ihr zu helfen, ließen sie den Welpen einfach zurück und überließen ihn seinem Schicksal.

Als Gracie schließlich gefunden wurde, war ihr Zustand erschütternd. Sie war stark unterernährt, hatte an Augen, Pfoten und Rute viel Fell verloren und wirkte vollkommen kraftlos. Würmer plagten den kleinen Körper zusätzlich – ein deutliches Zeichen dafür, wie lange sich niemand um sie gekümmert hatte. Was sie am Leben hielt, war einzig die leise Hoffnung auf eine zweite Chance.
Diese Chance bekam sie bei der Familie Turney, die in Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia die Tierrettung «Mostly Mutts» betreibt. Für sie war Gracie trotz – oder gerade wegen – ihres besonderen Körpers wunderschön. Die Familie hatte bereits einen Hund, der nicht ganz «normal» gebaut war, und wusste daher genau, worauf es ankam. Ein zweibeiniger Welpe war für sie keine Herausforderung, sondern ein willkommenes neues Familienmitglied.
Damit Gracie ein möglichst uneingeschränktes Leben führen konnte, musste der Alltag angepasst werden. Einige Möbel wurden umgebaut, damit die Kleine überall mitkam. Doch ein Problem blieb: Wie sollte sich ein Hund ohne Vorderbeine frei und selbstständig fortbewegen?













