🗞️ AllgemeinDie Mutter wollte ihren Sohn weggeben – doch dieser Vater sagte: «Du wirst gebraucht»
Nur 99 Sekunden nach Mishas Geburt fiel das Wort «Down-Syndrom». Seine Mutter konnte mit der Diagnose nicht leben und ging. Sein Vater Evgeny aber traf eine andere Entscheidung – und zieht den kleinen Jungen seitdem allein und voller Liebe groß.
«Ich fürchte, Ihr Baby hat das Down-Syndrom»
Jeden Tag kommen weltweit unzählige Babys zur Welt – und jedes einzelne ist ein Segen. Keines verdient weniger Liebe, Zuneigung oder Fürsorge als ein anderes. Und doch sehen das nicht alle Menschen so. Noch immer werden Kinder mit dem Down-Syndrom von Vorurteilen und Unsicherheit begleitet. Ein Vater aus Russland möchte mit genau diesem Stigma aufräumen: Evgeny Anisimov, 33 Jahre alt, zieht seinen Sohn Misha als alleinerziehender Vater groß.

Die Nachricht traf Evgeny und seine Frau nur 1 Minute und 39 Sekunden nach der Geburt ihres Sohnes. «Ich fürchte, Ihr Baby hat das Down-Syndrom», sagten die Ärzte. In diesem Moment, so erinnert sich Evgeny, habe er vor allem an seine Frau gedacht: «Ich glaubte, für sie wäre es noch schwieriger.» Er beschloss, ruhig zu bleiben und sie zu stützen, bis die endgültigen Ergebnisse vorlagen.
«Ich erinnere mich, dass ich das Krankenhaus verließ und weinte. Aber nicht lange», erzählte er später dem Magazin Bored Panda. «Später schämte ich mich ein wenig für diese Tränen. In meinem Leben hatte sich nämlich nichts geändert. Ich hatte immer noch beide Arme, beide Beine, meine beruflichen Fähigkeiten. Mein Sohn war geboren – das Kind ist besonders, sein Leben und sein Schicksal sind wichtig.»














